upBWiN startete mit der Idee, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland aus ganzheitlicher Perspektive zu unterstützen und in diesem Kontext Promotionsinteressierte, Promovierende und Postdocs sowie deren betreuende Einrichtungen von Hochschulen bis Unternehmen unabhängig und professionell zu beraten. 

Dies geschieht reflexiv. Zum Einen helfen uns die aus unserer Beratung der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler gewonnenen Erfahrungen und geschilderten Probleme, Förderkonzepte und daraus resultierende Maßnahmen der betreuenden Einrichtung aktuell und adäquat zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln. Zum Anderen hilft uns das Wissen um die vorherrschenden Strukturen und Maßnahmen der öffentlichen Förderung den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt zu beraten und zu betreuen. Staatliche Vorgaben fließen in unser Betreuungs- und Beratungsangebot ebenso ein wie Empfehlungen von außeruniversitären Einrichtungen und Wissenschaftsorganisationen.   

2017 wurde die Beratungsagentur upBWiN von Herrn Dr. Lorenz gegründet. Mit seiner langjährigen Erfahrung unterstützt, berät und qualifiziert Herr Lorenz mit seinen assoziierten Kolleginnen und Kollegen seine Kundinnen und Kunden.

Das notwendige und umfassende Fachwissen von Herrn Lorenz für die von upBWiN angebotenen Beratungsleistungen resultiert u. a. aus der Interdisziplinarität der von ihm in seiner Berufslaufbahn wahrgenommenen Tätigkeitsfelder im Bereich der Hochschul- und Organisationsentwicklung sowie im Speziellen aus den Erfahrungswerten im Rahmen des Aufbaus und der Etablierung der Graduiertenakademie der Universität Stuttgart und deren etwa siebenjährigen Führung.

Bereits seit 2001 unterrichtete er an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen in den Fachbereichen Politikwissenschaften, Soziologie, Geschlechterforschung und Wirtschafts- und Sozialpsychologie. Von 2003 bis 2009 war er zudem Prüfungsberechtigter am Niedersächsischen Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NiLS).

2005 übernahm Herr Lorenz seine Position in der zentralen Verwaltungsabteilung Studium und Lehre im Bereich der Lehrentwicklung der Universität Göttingen. Hier erwarb er weitreichende Kenntnisse hinsichtlich der Neueinrichtung, Weiterentwicklung und Internationalisierung des Studienangebots und zu Studienreformvorhaben. Wichtige Tätigkeitsfelder waren die Koordination und Betreuung von diesbezüglichen Maßnahmen der Qualitätssicherung im Rahmen von Evaluations- und Akkreditierungsverfahren und die Einführung eines hochschulüberspannenden Prüfungsverwaltungssystems. 

Dies implizierte koordinierende, beratende und leitende Funktionen in zahlreichen Kommissionen und Arbeitsgruppen. 

Darauffolgend nahm Herr Lorenz seine Referententätigkeit in der Stabsstelle Qualitätsentwicklung der Universität Stuttgart auf. Zu seinen Kernaufgaben gehörten in dieser Position der Aufbau eines universitätsübergreifenden Qualitätsmanagementsystems für u.a. die Bereiche Studium und Lehre, Forschung, Nachwuchsförderung, Wissens- und Technologietransfer sowie die Koordination und Beratung im Rahmen der in diesem Zeitraum fokussierten Antragsstellung auf Systemakkreditierung. In diesem Kontext bekleidete er die Funktion des Geschäftsführers des sich für die strategische Ausrichtung der Universität Stuttgart verantwortlich zeichnenden QM-Lenkungsstabes.

Durch die dort initiierten Maßnahmen konnte u.a. der Aufbau des QM-Systems für weite Bereiche der Universität und die Systemakkreditierung erfolgreich abgeschlossen werden. Hierzu trug u.a. auch das von ihm mitentwickelten Stuttgarter Evaluationsmodells (SEM) bei.

Nach Beschluss der Hochschulleitung wurde er ab 2010 mit dem Aufbau der Graduiertenakademie der Universität Stuttgart (GRADUS) betraut, den er in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen des Exzellenzclusters Simulation Technology vorantrieb.

Im Zuge dessen übernahm er die Geschäftsführung der wissenschaftlichen Einrichtung GRADUS und leitete die Abteilung „Akademische Nachwuchsförderung“ als Teil der zentralen Universitätsverwaltung. 

Ihm oblag die Vertretung der Einrichtungen nach innen, gegenüber inneruniversitären Gremien, als auch nach außen. So vertrat er u.a. das zuständige Prorektorat in der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung im Promotionsverfahren“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg (MWK) mit dem Ziel der Ausarbeitung eines diesbezüglichen Empfehlungspapiers für alle promotionsberechtigten Hochschulen des Landes und zur Formulierung von Eckpunkten für die Novellierung des Landeshochschulgesetzes (LHG). 

Die von ihm als Geschäftsführer geleitete Akademie fungierte bzw. fungiert als eine zentrale beratende und koordinierende Serviceeinrichtung für alle Promotionsinteressierte, Promovierende, Postdocs sowie in deren Betreuung und Qualifizierung involvierte Einheiten der Universität Stuttgart. Neben seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beriet Herr Lorenz zahlreiche Promotionsinteressierte, Promovierende und Postdocs als Leiter insbesondere in komplexeren Situationen, die im Rahmen der Promotions- oder Postdocphase entstehen können.

Durch die Etablierung der Akademie wurde unter seiner Federführung eine strategische und koordinierende Plattform geschaffen, der es gelingt, die Nachwuchsförderung und Weiterqualifizierung neu zu strukturieren und zu entwickeln. Strukturierende sowie restrukturierende Maßnahmen vereinfachten zahlreiche administrative Prozesse. 

Die angebotenen Unterstützungsleistungen der Einrichtung reflektierten sich mehrfach positiv im Rahmen der Beantragung von Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft für u.a. zahlreiche Graduiertenkollegs sowie Sonderforschungsbereiche und deren integrierte Graduiertenprogramme. 

Ein tragender Pfeiler der Einrichtung ist zudem das von Herrn Lorenz konzipierte und von der Akademie offerierte Qualifizierungsprogramm für den gesamten wissenschaftlichen Nachwuchs. 

Des Weiteren konnte von ihm die Ausweitung und Festigung von Kooperationen mit externen Einrichtungen, wie u.a. dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der Max Planck-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft und zahlreichen Promotionsprogrammen mit Fachhochschulen forciert werden. Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit im Rahmen kooperativer Programme mit tragenden Wirtschaftsunternehmen (u.a. Robert Bosch GmbH, Daimler AG) erweitert. 

Der Aufbau eines umfassenden Datenerfassungssystems für alle Promovierende (nach Vorgaben des Bundesstatistikgesetzes) und Postdocs wurde von Herrn Lorenz in dieser Position ebenso begleitet wie die Einführung eines Campusmanagementsystems für den Bereich der Promotion. 

Zudem vertrat er über Jahre die Universität Stuttgart in den Universitätsverbänden des wissenschaftlichen Nachwuchses in Baden-Württemberg (WiNBW) sowie deutschlandweit (UniWiND und TU9). 

Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in diesem Bereich ist eine enge Vernetzung und ein kontinuierlicher Austausch national wie international mit zahlreichen Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Verbänden sowie Unternehmen bereits seit vielen Jahren gegeben. 

Seit 2017 ist Herr Lorenz als unabhängiger wissenschaftlicher Berater im Bereich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses tätig. In diese Zeit fällt auch die Gründung der Beratungsagentur upBWiN.


 

 


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